Im Sommer schlossen sich die Staemme zusammen
und zelebrierten die aufkommende Jagdsaison mit
spirituellen Traditonen. Eine erflogreiche Jagd
war ausschlaggebend fuer den bevorstehenden
langen, oft unberechenbaren und eiskalten Winter.
Staemme unterteilten sich in Gemeinschaften auch
als Pantribal Sodalties bekannt. Mit zunehmenden Alter
erwarben Krieger eine Mitgliedschaft in diesen
Gemeinschaften und somit auch Einfluss
innerhalb der Gemeinschaft. Die
einflussreichste Gemeinschaft organisierte und bestimmte
unter anderem das Geschehen in Hinblick auf eine ertragreiche und erfolgreiche Jagdsaison.
Die
Blackfootstaemme waren Normaden. Die Bewegung der
Staemme richtete sich nach der Jahrezeit und passte sich
der Wanderung der Bisonherden an. Etwa 6 Monate im Jahr lebten die Blackfoot Staemme
in Wintercamps entlang der Fluesstaeler etwa einen
Tagesmarsch entfernt voneiander. Bevorzugt wurden Gebiete mit ausreichend Holz.
Einige Staemme ueberwinterten gemeinsam. Von November
bis Maerz blieben die Staemme an einem Ort und
wechselten den Standort nur wenn Feuerholz und Nahrung
nicht ausreichend vorhanden waren. r
Die Bisonherden ueberwinterten in Waldregionen die
Schutz vom tiefen Schnee boten. Mit seinen durch dickes
Haar bewachsenen Kopf schabt der Bison den Schnee und
das Eis von der Erdoberflaeche und gelangt somit an das
Weidegras unter der Schneedecke.
Normaden der Praerien Die
Blackfoot Nation galten als extrem unabhaengige
und erfolgreiche Krieger und kontrollierten ein
weitraeumiges Gebiet im heutigen Alberta. Das normadische Volk lebte entlang der suedlichen Praerien. Heute leben die....mehr info
Im Mittsommer kamen die Staemme
zusammen und feierten gemeinsam den Sun Dance. Die Sun
Dance Zeremoie galt und gilt auch heute noch als die
bedeutenste Zeremonie. Vor der Sun Dance Zeremonie
jagden die unterschiedlichen Staemme gemeinsam und
teilten die Beute waehrend der Feierlihkeiten
untereinander auf. Das ueber- geben von Geschenken ist
ebenfalls Teil der Zusammen- kunft der Staemme und beruft
sich auf eine lange Tradition. Im Anschluss an den
Sundance begaben sich die einzelnen Staemme auf die
Buffalojagd.
Im Herbst bewegten sich die Staemme
Richtung der Winterquatiere und bereiteten die steilen
Abhaenge vor die zur Bisonjagd genuzt wurden. An gut
geeigneten Stellen wie z.B. Head Smashed in Buffalo Jump
schlossen sich verschiedene Staemme zur Jagd zusammen.
Das zerlegte Bisonfleisch wurde getrocknet, konserviert
und WIntervoraete angelegt. Die Unterzeichnung der
Treaty No. Seven im Jahr 1877 (vertragliches Abkommen
zwischen der kanadischen Regierung und den First
Nations) zwangen die Blackfoot Nations sich auf
Reservaten niederzulassen. Eingeschleppte Krankheiten
durch die Einwanderer und die nahezu Ausrottung der
Buffaloherden durch europaeische Jaeger reduzierten die
Population der Blackfoot Nation dramatisch. Nach dem
zweiten Weltkrieg erlebte die Blackfoot Nation eine
Renaissance. Oekonomische Programme der kanadischen
Regierung , Landwirtschaft und leichte Industire gaben
der Blackfoot Nation eine Atempause nach einem langen
und verzweifelten ueberlebenskampf.